Die Software für Ihre Prüfposition. DAVINNCI lernt den Normalzustand aus Gutteilen, beurteilt jedes zugeführte Prüfobjekt über bis zu acht Kameraansichten unter eigener, gesteuerter Beleuchtung und protokolliert jedes Ergebnis nachvollziehbar. Ohne Cloud, ohne Sammeln und Labeln von Fehlerbildern.
Anlernen, Prüfen, Bewerten und Protokollieren in einer Anwendung – bedient über eine Anzeige an der Prüfposition, in deutscher Sprache. Dieselbe Software läuft an jeder weiteren Prüfposition.
Kameras, Beleuchtung und Auswertung bleiben identisch – es ändert sich nur, wie das Prüfobjekt in die Prüfposition kommt und was den Prüfvorgang auslöst.
Prüfobjekt einlegen, Taster drücken – die Zelle prüft und meldet das Ergebnis an Bediener und Signalleuchte.
Das Prüfobjekt läuft ein, ein Sensor an der Prüfposition löst aus – kein Eingriff nötig.
| Auslösung | Je Beschickungsart: bei Handbestückung über den Taster an der Prüfposition, beim Förderband-Addon über den Sensor an der Prüfposition. Während eines laufenden Prüfvorgangs ist die Auslösung gesperrt: ein Vorgang, ein Ergebnis. |
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| Ablauf je Perspektive | Beleuchtung ein → Beruhigungszeit → Aufnahme → Beleuchtung aus → Beurteilung. Die Beruhigungszeit ist einstellbar und wird bei der Inbetriebnahme an der Anlage ermittelt. |
| Prüfmodus | Wahlweise nacheinander – jede Perspektive unter ihrem eigenen Licht – oder gleichzeitig – alle Perspektiven in einem gemeinsamen Lichtfenster. Die Wahl wird bei der Einrichtung getroffen und ist danach fester Bestandteil der Kalibrierung. |
| Dauer eines Prüfvorgangs | Die Beurteilung eines Bildes liegt bei 12 bis 150 ms, je nach Rechenleistung. Der Vorgang insgesamt hängt zusätzlich an der Anzahl Perspektiven und der Beruhigungszeit der Beleuchtung; er wird bei der Inbetriebnahme gemessen und im Abnahmeprotokoll festgehalten. |
| Verhalten bei Störung | Bricht Beleuchtung, Aufnahme oder Beurteilung ab, wird kein Ergebnis gebucht – weder auf der Signalleuchte noch in der Statistik. Ein dunkles Bild wird nie zu einem Schlechtteil. Die Störung wird angezeigt und protokolliert. |
| Prüfung der Ressourcen | Vor dem Start prüft die Software, ob die geplante Zahl an Perspektiven in den verfügbaren Grafikspeicher passt. Reicht er knapp, weicht sie selbsttätig aus; reicht er nicht, verweigert sie den Start mit Klartextmeldung – statt im Betrieb auszufallen. |
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| Start | Die Software startet über eine Verknüpfung als eigenständiges Programm, ohne Konsolenfenster, und lädt das zuletzt verwendete Prüfprojekt selbsttätig. |
| Kameras | Eine je Perspektive, bis zu acht. Industrietaugliche Kameras; nicht auf ein Fabrikat festgelegt. Die Auswahl erfolgt anwendungsspezifisch im Rahmen der Auslegung. |
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| Zuordnung und Wiedererkennung | Jede Kamera ist ihrem physischen Anschluss zugeordnet. Baugleiche Kameras werden dadurch sicher unterschieden. Lässt sich eine Zuordnung nicht zweifelsfrei auflösen, blockiert die Software und fordert die Zuordnung an, statt die falsche Kamera zu öffnen. |
| Bildeinstellungen | Belichtung, Verstärkung, Weissabgleich, Fokus und Objektivkorrektur werden je Perspektive eingestellt und festgehalten. Kamera-Automatiken bleiben abgeschaltet, damit das Bild über Wochen gleich bleibt. |
| Beleuchtung | Je Perspektive ein eigener, von der Software geschalteter Kanal, bis zu acht. Jeder Schaltvorgang wird zurückgelesen und geprüft – schaltet das Licht nicht, meldet die Software eine Störung, statt ein dunkles Bild auszuwerten. Betrieb ohne gesteuerte Beleuchtung ist möglich. |
| Prüffeld | Je Perspektive wird der auszuwertende Bildausschnitt festgelegt und im Livebild dauerhaft angezeigt. |
| Positionierung | Prüfposition mit geringer Positionsvarianz – das Prüfobjekt muss nicht exakt liegen, aber immer ähnlich. |
| Bedienoberfläche | Anzeige an der Prüfposition mit Livebild je Perspektive, in deutscher Sprache, für die Bedienung am Industrie-Panel ausgelegt. Alle Perspektiven nebeneinander; eine davon lässt sich gross in den Vordergrund holen. |
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| Ergebnisanzeige | Einzelergebnis unmittelbar an jeder Perspektive, Gesamtergebnis als Banner. Abweichungen werden im Bild markiert; das Prüfbild bleibt stehen, bis der nächste Vorgang ausgelöst wird. |
| Signalleuchte | Das Gesamtergebnis wird auf eine Signalleuchte an der Prüfposition ausgegeben – grün bei OK, rot bei NOK, mit einstellbarer Haltezeit und Ruhefarbe. Optional; die Software läuft auch ohne. |
| Ergebnis-Quittierung (optional) | Jedes Ergebnis muss vom Bediener quittiert werden: OK bestätigen, NOK nach Sichtprüfung bestätigen oder eine Nachprüfung mit denselben Chargendaten auslösen. Die Entscheidung wird mitprotokolliert. |
| Anbindung an eine Steuerung | Das Gesamtergebnis geht über Modbus TCP oder digitale I/O an die Steuerung. Registerbelegung, Signalpegel und das Verhalten im Fehlerfall stehen im Datenblatt zum Prüfsystem. |
| Ruhezustand | Nach einstellbarer Zeit ohne Bedienung geht die Anzeige in einen Ruhezustand: das Ergebnis verschwindet, hinterlegte Arbeitsanweisungen laufen als Diaschau. Die erste Eingabe weckt nur auf und löst keine Prüfung aus. |
| Anlernen | Der Umfang richtet sich nach Prüfobjekt, Variantenbreite und Anzahl Perspektiven und wird bei der Inbetriebnahme festgelegt. Ein Anlernlauf selbst dauert Minuten, nicht Stunden. |
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| Nachtrainieren | Eine bewusste, protokollierte Handlung: Auslösung nur mit entsprechender Berechtigung, wahlweise auf den bestehenden Bildern oder nach einer Neuaufnahme. Der Rechenaufwand liegt im Minutenbereich; die Prüfung ruht solange. |
| Perspektive ergänzen | Ein bestehendes Prüfprojekt lässt sich um weitere Perspektiven erweitern. Die neue Perspektive wird eingerichtet und angelernt, die bestehenden bleiben unberührt. |
| Schutz gegen unbemerkte Änderung | Wird an Kamera, Optik, Bildeinstellungen oder Prüfmodus etwas verändert, das die Beurteilung beeinflusst, sperrt die Software die betroffene Perspektive und verlangt entweder das Zurückstellen auf den angelernten Zustand oder ein Neu-Training. Die Abweichung wird feldweise angezeigt. |
| Produktwechsel | Angelernte Prüfobjekte sind als Prüfprojekte hinterlegt – mit Artikelnummer, Halle, Maschine und Ersteller – und werden am Gerät ausgewählt. Das Anlegen eines neuen Prüfobjekts entspricht einem Anlernlauf. |
| Empfindlichkeit | Je Perspektive einstellbar, direkt im Livebild mit sofortiger visueller Rückmeldung. Die Einstellung ist gegen unbeabsichtigte Änderung geschützt und dem eingerichteten Personal vorbehalten. |
| Berechtigungen | Prüfen ist ohne Anmeldung möglich. Einstellungen, Anlernen und Kamera-Einrichtung erfordern eine Anmeldung; nach einer Zeit ohne Bedienung wird selbsttätig abgemeldet. |
| Bediener-Feedback (optional) | Nach dem Prüfvorgang bewertet der Bediener gezielt Grenzfälle. Bestätigte Gutteile sammeln sich; ab einer einstellbaren Menge schlägt die Software ein Nachtraining vor. Abschaltbar. |
| Prüfprotokoll | Je Prüfung werden Zeitstempel, Artikel, Perspektive, Ergebnis, Anomalie-Score, verwendeter Schwellwert und eine Referenz auf das Bild aufgezeichnet – im Chargenbetrieb zusätzlich die Chargendaten und die Quittierung des Bedieners. |
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| Chargendaten (optional) | Vor jeder Prüfung lassen sich Los-Nummer, Entnahmezeitpunkt, Visum und Bemerkung erfassen. Die Maske ist für handelsübliche Barcode-Scanner ausgelegt. |
| Tätigkeitsprotokoll | Getrennt vom Prüfprotokoll wird jede Tätigkeit und Änderung festgehalten: Anmeldung, Projekt- und Trainingsvorgänge, Kamerazuordnung und -einstellung, jede geänderte Einstellung mit altem und neuem Wert sowie Störungen. Die Einträge sind fortlaufend verkettet: jeder Eintrag trägt eine Prüfsumme über den vorhergehenden, eine nachträglich veränderte Zeile bricht die Kette. |
| Strikte Trennung | Prüfergebnisse stehen nie im Tätigkeitsprotokoll, Tätigkeiten nie im Prüfprotokoll. Beide sind am Gerät einsehbar und filterbar. |
| Ablage und Aufbewahrung | Protokolle und Bilder werden lokal auf dem Auswerterechner abgelegt. Aufbewahrungsfristen und Mengengrenzen sind einstellbar; die Software räumt selbsttätig auf und überwacht den freien Speicherplatz. |